Termine 2010


Graesslin mit Acrylbild von Dali
Das aktuelle Prominentenportrait (POP 32) von JG
zeigt den spanischen Maler Salvador Dalí, gemalt in
Dalís surrealistischem Stil.

2010

28.09.2010, 19.30 bis 21.00 Uhr in Konstanz:
Vortrag mit Diskussion »Der Tod ist ein Meister aus Deutschland - Rüstungsindustrie in Deutschland und am Bodensee«

Hunderttausende Zivilisten sterben weltweit durch Waffen »Made in Germany«. Nach Angaben des schwedischen Instituts für Friedensforschung SIPRI verdoppelte Deutschland seine Rüstungsexporte in den letzten fünf Jahren. Im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung die Vorgabe einer »restriktiven« Waffenexportpolitik gestrichen, Exportgenehmigungen werden weiter gelockert. Immer wieder kritisieren Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und die Kirchen, dass deutsche Waffen in Krisenregionen wie Afghanistan und Pakistan mit bedenklicher Menschenrechtslage und in Entwicklungsländer geliefert würden. Im Iran werden deutsche Waffen in Lizenz gefertigt, Foltergeräte und Überwachungstechnologie aus Deutschland gegen die Opposition eingesetzt.
Zentrum der deutschen Rüstungsindustrie ist Baden-Württemberg mit dem Rüstungsriesen Daimler/EADS und Europas größtem Gewehr- und Pistolenhersteller Heckler & Koch. Auch der Bodensee ist eine der führenden Rüstungsregionen.
Was man gegen Waffenlieferungen unternehmen kann, zeigt Jürgen Grässlin mit der Kampagne »AKTION AUFSCHREI - Rüstungsexporte ächten, den Opfern eine Stimme geben!« auf. Grässlin ist Sprecher mehrerer Friedensorganisationen und Bestsellerautor über die Automobil- und Rüstungsindustrie. Der Spiegel bezeichnete ihn als »Daimlers schärfsten Widergänger« und »Deutschlands wohl prominentesten Rüstungsgegner«.
Vhs Konstanz, Astoria-Saal
Eintritt: 5,00 €
Kontakt: Dr. Dorothee Jacobs-Krahnen
E-Mail: jacobs-krahnen@vhs-konstanz-singen.de

04.07.2010, 18.00 Uhr, im »Art Jamming«, Günterstalstraße in Freiburg:
Vortrag und Diskussion mit JG zum Thema »Europameister Deutschland.
Waffenexporte und Lizenzvergaben an kriegführende Staaten
und menschenrechtsverletzende Regime im Nahen Osten«

08.06.2010 in Garching bei München:
Vortrag von JG mit Diskussion »Kriegsprofiteure. Wie Daimler/EADS und
Heckler & Koch ihre Rüstungsexporte in Zeiten der Wirtschaftskrise steigern«

Schwerpunkte: Dank der überaus großzügigen Exportförderungspolitik der Bundesregierung laufen die Waffengeschäfte in Zeiten allgemeiner Rezession wie geschmiert. In der Folge hat sich Deutschland, nach den USA und Russland, als Europameister endgültig auf Platz 3 der Weltwaffenexporteure etabliert. Zu den "Verkaufsschlagern" zählen Panzer, U-Boote, Militärjets, Hubschrauber, Tankflugzeuge, Drohnen und Sturmgewehre. Zu den Empfängerländern zählt eine Vielzahl menschenrechtsverletzender Staaten. Gemessen an der Zahl der Stimmrechte ist die Daimler AG führend beim Rüstungsriesen EADS. Daimler/EADS profitiert durch die Produktion von Kampfflugzeugen, Militärhelikoptern und Atomwaffenträgersystemen. Mit den Kampagnen »Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Rüstungsexporte!« und »AKTION AUFSCHREI - Rüstungexporteure ächten, den Opfern eine Stimme geben!«
Veranstalter: Volkshochschule im Norden des Landkreises München e.V.
Kontakt: stetz@vhs-nord.de

01.06.2010, 14.00 Uhr, im Hotel Okura,
Ferdinand Bolstraat 333, 1072 Amsterdam, Niederlande:
Hauptversammlung der European Aeronautic Defence and Space Company EADS N.V.

Vor Ort sind VertreterInnen der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Sie werden die völlig verfehlte Produktpalette mit Kampfflugzeugen, Militärhelikoptern und Atomwaffenträgersystemen sowie die inhumane Rüstungsexportpolitik des Unternehmens mit Waffenlieferungen an menschenrechtsverletzende und kriegsführende Staaten thematisieren.
Kontakt: Jürgen Grässlin, Tel.: 0049-(0)761-76 78 208, E-Mail: j.graesslin@gmx.de

27.04.2010, 18.30 bis 20.30 Uhr, in Mainz:
Vortrag von JG und Diskussion »AKTION AUFSCHREI
- Rüstungsexporte ächten, den Opfern eine Stimme geben!«

Schwerpunkte: Rüstungsexporte weltweit, Europameister Deutschland, kriegsführende und menschenrechtsverletzende Empfängerländer deutscher Waffen, Recherchen in den Empfängerländern deutscher Waffenlieferungen; Rolle der Rüstungskonzerne Daimler/EADS und Heckler & Koch. Kampagne »AKTION AUFSCHREI!«, Forderung Rüstungsexporte zu ächten und den Opfern eine Stimme zu geben; Entwicklung neuer Aktionsformen gegen Waffenexporte
Kontakt: Politischebildung@asta.uni-mainz.de

24.04.2010, 13.30 bis 15.00, in der Hausherrenschule in Radolfzell
anlässlich des Internationalen ökumenischen Bodenseekirchentages
Rede von JG »StopptVortrag mit JG mit anschließender Diskussion
»Stoppt die Rüstungsexporte - helft den Hungernden!«

Die Rüstungsexporte führender Industrienationen steigen weltweit. Zu den Empfängerländern zählt eine Vielzahl menschenrechtsverletzender Staaten. Dank der überaus großzügigen Exportförderungspolitik der Bundesregierung laufen auch die Waffengeschäfte deutscher Unternehmen wie geschmiert. In der Folge hat sich Deutschland, nach den USA und Russland, als Europameister endgültig auf Platz 3 der Weltwaffenexporteure etabliert. Der Referent fordert den Stopp aller Rüstungsexporte.
Kontakt: eichwald@hs-weingarten.de

23.04.2010, 20.00 Uhr, in friedens räume, Villa Lindenhof,
Lindenhofweg 25, 88131 Lindau im Bodensee
Vortrag mit JG mit anschließender Diskussion
»Das Geschäft mit dem Tod. Waffen für die Welt aus Baden-Württemberg«

Deutschland ist drittgrößter Waffenexporteur der Welt. Der Rüstungsexportbericht der Bundesregierung belegt aktuelle Waffenlieferungen an scheindemokratische Regierungen und Diktaturen. Das Zentrum der Rüstungsindustrie liegt in Süddeutschland. Viele weitere Firmen – gerade auch am Bodensee – produzieren und exportieren Kriegsgeräte.
Kontakt: pc.augsburg@gmx.de
Web: www.friedens-raeume.de

14.04.2010 ab 10.00 Uhr in der Messe Berlin:
Hauptversammlung der Daimler AG - Aktionen, Gegenanträge und konzernkritische Wortbeiträge

Die Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Ohne Rüstung Leben (ORL), das RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.) und befreundete Organisationen führen vor der HV ab 8.30 Uhr Aktionen gegen Rüstungsexporte von Daimler/EADS u.v.a.m. durch; in der HV werden in Gegenanträgen und kritischen Wortmeldungen die völlig verfehlte Geschäftspolitik unter Daimler-Chef Zetsche thematisiert.
Kontakt: Wenn Sie mehr zur HV wissen oder mitmachen wollen, wenden Sie sich bitte an Paul Russmann, Tel.: 0711-608396, Mob.: 0176-28044523
E-Mail.: orl-russmann@gaia.de

10.04.2010, 14.15 bis 16.00 Uhr, Café Velo (Hauptbahnhofbrücke) in Freiburg:
Vortrag mit JG Diskussion »Krieg und Globalisierung
- und was baden-württembergische Unternehmen
wie Daimler/EADS und Heckler & Koch damit zu tun haben«
im Rahmen der Tagung "Krise und Krieg - Friedenspolitischer Ratschlag
in Baden-Württemberg"

Schwerpunkte: Rüstungsexporte weltweit, Europameister Deutschland, kriegsführende und menschenrechtsverletzende Empfängerländer deutscher Waffen, Recherchen in den Empfängerländern deutscher Waffenlieferungen; zivile Opfer deutscher Waffenexporte, Rolle der baden-württembergischen Rüstungskonzerne Daimler/EADS und Heckler & Koch. Kampagnen »Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Rüstungsexporte!«, »Stoppt das G36 von Heckler & Koch!« und »AKTION AUFSCHREI - Rüstungsexporte ächten, den Opfern eine Stimme geben!«
Veranstalter: Die Linke Baden-Württemberg
Kontakt: Dirk Spöri; E-Mail spoeri@gmx.de

09.04. in Stuttgart mit JG und 13.04.2010 in Berlin:
Pressegespräche der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD)
anlässlich der Aktionärshauptversammlung der Daimler AG am 14. April 2010

07.04.2010, 19.00 Uhr:
in der Volkshochschule Braunschweig, Alte Waage
Vortrag und Diskussion »Rüstungsgeschäfte:
Deutsche Waffen in Krisengebieten«

Veranstalter: Friedenszentrum Braunschweig
Siehe http://www.friedenszentrum.info/termin.php

22.03.2010 in Illingen (Enzkreis), 19.30 Uhr
im Vereinsheim SV Illingen, Goethestraße 47 im Illinger Eichwald:
Vortrag von JG mit Diskussion »Das Daimler-Desaster geht weiter«

Schwerpunkte: Geschäftspolitik der Daimler AG unter Dieter Zetsche;
Rüstungsexporte von Daimler/EADS und Lieferungen von Mercedes-Militärfahrzeugen
an menschenrechtsverletzende Staaten; sinnvolle Schritte hin zu ethisch und
verantwortungsvollem Handeln; Kampagnen »Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Rüstungsexporte!«
und »AKTION AUFSCHREI - Rüstungexporteure ächten, den Opfern eine Stimme geben!«
Veranstalter: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Illingen
Kontakt: peter.pfoersich@vmedienhaus.de

08.03.2010 um 18 Uhr in Freiburg:
Podiumsdiskussion »IRAN: Menschenrechte achten, Waffenlieferungen stoppen, Konflikte zivil lösen« mit Bahman Nirumand, Journalist, Jürgen Grässlin, Autor, und Elke Hoff, MdB, FDP im Hörsaal 3044, KG III der Universität Freiburg

Veranstalter: Freiburger Friedensforum, U-Asta Uni-Freiburg, RüstungsInformationsBüro, Deutsche Friedensgesellschaft -Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Ortsgruppe Freiburg, Deutsches Aktionsnetz Kleinwaffen Stoppen
Eintritt frei

27.02.2010 in Stuttgart:
Landesaktiventreffen der Deutschen Friedensgesellschaft
- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)

DFG-VK-Landesverband Baden-Württemberg

Haußmannstraße 6 70188 Stuttgart
Telefon 0711-2 15 51 12
Telefax 0711-2 15 52 14
E-Mail: ba-wue@dfg-vk.de
Web: http://www.dfg-vk.de/lv-bawue

13.02.2010 im Alten Wiehre-Bahnhof in Freiburg:
Herzliche Einladung zur Mitgliederversammlung
des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.)

13.00 bis 14.45 Uhr: Vorführung des Films »Allein gegen die Waffenindustrie.
Der Kampf des Jürgen Grässlin« von und mit der Filmemacherin Katja Duregger.
Anschließend steht Frau Duregger zur Diskussion zur Verfügung.
15.00 bis 18.00 Uhr: RIB-Mitgliederversammlung

Weitere Informationen siehe www.rib-ev.de

22.01.2010, 18.00 Uhr, in Darmstadt:
Vortrag von JG zum Thema »Studieren und Bildung im Bürgerkrieg?
Vom Einsatz gegen Rüstungsexporte, damit die Zukunft nicht länger warten muss.

Konkrete Erfahrungsberichte aus Somalia und Türkisch-Kurdistan, wo der
Einsatz deutscher Waffen Schulbildung und Studium nur allzu oft verhindern«
Vortrag mit anschließender Diskussion anlässlich der Ausstellung
»Studieren im Krieg?« im Stolze-Haus, Neckarstraße 4 in 64283 Darmstadt

Jürgen Grässlin vor Bild mir Ossietzky
Im Hamburger Landgericht: Jürgen Grässlin vor dem Gemälde
des Pazifisten und Friedensnobelpreisträgers Carl von Ossietzky
Foto: privat