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Jürgen Grässlin
hat sich bundesweit einen Namen als Rüstungsgegner gemacht, als Gründer zweier
»Rüstungsbüros«, als Buchautor und nicht zuletzt als ein Wortführer der »Kritischen
Aktionäre« von Daimler-Benz (die sich vor Jahren durch Kauf einer Aktie Zutrittsrecht
zur Daimler-Hauptversammlung verschafft haben, um dort ausführlich ihre Positionen
darzulegen). Bis heute hat Grässlin weder seinen Frieden mit dem Kapitalismus gemacht
noch ist er, nicht einmal beim Thema Bosnien, von seinen pazifistischen Positionen
abgerückt. Nun allerdings verwirrt er Freund und Feind, jedenfalls solche, die nicht
damit klarkommen, wenn einer die Schützengräben verläßt: Grässlin schreibt ein Buch
über Jürgen Schrempp. Speziell zu diesem Zweck hat er sich mit dem Vorstandsvorsitzenden
von Daimler-Benz persönlich ein paar Mal getroffen. Was für beide keine neue Erfahrung
ist, denn seit Jahren begegnen sich der linke Friedensaktivist und der systemkonforme
Top-Manager in kleinem Kreis oder gar auf Spaziergängen zu zweit, um Informationen und
Meinungen auszutauschen. »Wir reden eben wie zivilisierte Menschen miteinander, bei aller
Unterschiedlichkeit der Standpunkte«, pflegt Grässlin jenen zahlreichen Leuten im
eigenen Lager zu entgegnen, die da Anbiederei oder gar Verrat wittern
(he Presseberichte
und Rezensionen zum Buch
»A fascinating portrait of a complex man« (Barrons
Review, New York) JUERGEN SCHREMPP AND THE MAKING OF AN AUTO
DYNASTY REVIEWED by MARYANN KELLER AUTO DYNASTY WAS ORIGINALLY published in 1998 in German, and this updated English version includes more recent events related to the Chrysler takeover. The author is the speaker of KAD, the Organization of Critical Shareholders of Daimler-Benz. Although Juergen Grasslin is a seIf-described critic of the company and its management, Schrempp cooperated in preparation of the biography and granted the author five interviews. The result is a fascinating portrait of a complex man. One thing the book makes clear: Had Chrysler executives truly understood the man they were negotiating with, they might have foreseen more accurately their own fates and Chryslers subordinate role within the combined DaimlerChrysler. Grasslin depicts Schrempp as a skilled negotiator who can use logic, charm or force of personality to achieve a goal. Barrons Review vom Juni 2000 Das Buch stand u.a. ein Dreivierteljahr in Spitzenpositionen der
Bestsellerliste des Spiegel. Rezensionen im Sinne William Shakespeares »Based on many confidential papers.« »The book is often
quite entertaining. It is interspersed with soap opera-like intrigues
« Umarmung oder Angriff? »So liest sich das Buch über weite Strecken eher hymnisch denn
distanziert.« (Das Buch) »...ist im besten Sinne kurzweilig.« »Das weckt Grässlins Kampfgeist. Ein Mann in
Angriffslaune.« »Ein Kritiker erliegt dem Charme der Macht.
Macht macht eben an.« »So wurde das Buch zum Elchtest für Jürgen
Grässlin: Allen Unkenrufen zum Trotz Grässlin ist nicht gekippt.« Bild Schrempp differenziert?
»Ein differenziertes Bild kann Grässlin trotz aller Bemühungen nicht
malen.« »Der Autor zeichnet ein überraschend
differenziertes Bild von dem Daimler-Chef als einem knallharten Manager mit durchaus
sympathischen Zügen.« Ist das Buch lobhudelnd?
»Weil er die Daimler-Szene in ihren Schwächen wie kaum ein zweiter
kennt, ist das Buch überaus lesenswert.« »Das Buch ist lesenswert als Blick hinter die Kulissen, teils bewundernd,
teils kritisch, jedenfalls nicht lobhudelnd.« Ist das Buch Schrempp-freundlich?
»Viele Leichen säumen Schrempps Weg an die Konzernspitze. Das Buch
müßte nicht >Der Herr der Sterne< heißen, sondern >Unter Geiern<.« »Daimler hat keinen Grund, sich über die
Ausrichtung des Buchs zu ärgern.« »... wird sich der Daimler-Chef nicht immer so vorteilhaft dargestellt
sehen.« »Der Konzernchef kann mit dem Ergebnis gut leben.
Allein die Tatsache, daß er sich einem Kritiker stellte, wird wohl für einen Imagegewinn
sorgen.« »Ein Dritter hat Schrempp als >kolossal ehrgeizig<, ausgestattet
mit einem >Element von Rücksichtslosigkeit< erlebt. »... unerfüllte Erwartung, ein grüner Autor könne überhaupt nur einen
glatten Verriß schreiben.« »Das muß doch »Ein richtig kritisches Wort über den >charismatischen Freiburger<
kam dabei keinem der Befragten »Natürlich zieht der Autor vom Leder, läßt etwa an Schrempps Wirken
vor dem Jahr 1995 kaum ein gutes Haar.« Aufregung um das Buch? »Solche Darstellungen werden einigen im Unternehmen sauer aufstoßen.« »Grässlin hat mit seinem Buch über den Daimler-Benz-Chef Jürgen
Schrempp für viel Furore gesorgt.« Reaktionen bei Daimler-Chrysler
»Der Konzernchef war rasch über Tendenzen des
Buches im Bilde und offenbar nicht gerade glücklich damit.« »Über Jürgen Grässlin gebe es keine
Verärgerung. Er ist ein fairer Typ.« Lesenswert? Empfehlenswert?
»Grässlins absolut lesenswertes, faktenreiches
Werk beleuchtet das Unternehmen wohl realistischer als die erst »Gibt es einen neuen Schrempp, Enthüllungen,
dunkle Seiten gar, die uns fremd sind und uns erschauern lassen? »... ein durchaus spannend zu lesendes Buch.«
»Das Buch ist empfehlenswert und spannend zu
lesen.«
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Jürgen E. Schrempp bei |
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