Internetbericht
Deutsch-amerikanische Auto-Ehe gescheitert. Zuletzt fuhr Chrysler über eine Milliarde Euro Jahresverlust ein. Der Markanteil in USA
schrumpfte, weil attraktive, spritsparende Modelle fehlen. Aktionärsvertreter kritisierten die gescheiterte Konzernfusion erneut scharf! Die Schutzgemeinschaft
der Kapitalanleger sprach von »einem Scherbenhaufen, wie er größer nicht sein könnte«. Daimler-Kritiker Jürgen Grässlin: »Aus der Hochzeit im Himmel ist die
Bruchlandung auf Erden geworden!« Als mögliche Käufer von Chrysler gelten: Der kanadisch-österreichische Autoteile-Produzent Magna International soll einen
Werksverbund mit Chrysler nach dem Vorbild von VW-Porsche im Auge haben. Finanzinvestoren wie Cerberus oder Blackstone könnten Chrysler radikal sanieren, z. B.
die Top-Marke »Jeep« weiterverkaufen. Indische und chinesische Hersteller gelten ebenfalls als Übernahmeinteressenten. Experten gehen davon aus, dass sich
DaimlerChrysler nach einer Trennung in »Daimler Group« umbenennen wird. |