Presserklärung »Energy für den Frieden -
DFG-VK startet neue Kampagne«
vom 17.11.2004


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Die DFG-VK unterstützt »Energy for Peace«


»Nur friedlich denken ist zu wenig - Investieren Sie in den Frieden« fordert die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK) die Bevölkerung auf und stellt jetzt ein neues Projekt vor: »Energy for Peace«. Während der Kampf um die Energievorräte der Welt längst mit Waffengewalt ausgetragen wird, geht die DFG-VK andere Wege - sie »investiert“ in Frieden. Mit einer neuen Kampagne ruft die Friedensorganisation dazu auf, sich an dem Projekt »Friedenswindrad« zu beteiligen. Zusammen mit dem Non-Profit-Unternehmen »Watt Fair GmbH« wirbt die DFG-VK für den Einstieg in ein Friedens-Energie-Netz rund um den Globus.

So wird nun zunächst in der Bundesrepublik Deutschland eine 800-kW-Windkraftanlage gebaut und in Afghanistan zeitgleich der Aufbau einer Solarlampen-Fabrik finanziert, in der dann zur Hälfte Kriegsbehinderte arbeiten. Finanziert wird dieses Projekt durch Spenden in beliebiger Höhe, durch Kommandit-Beteiligungen sowie durch stille Beteiligungen ab 500 € oder als Kommanditisten ab 3000 €. Nähere Informationen liefert ein Faltblatt, das bei der Bundesgeschäftsstelle der DFG-VK angefordert werden kann.

Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK, erklärt den vielfachen Gewinn dieser in die Zukunft weisenden Kampagne: »Das Projekt verringert die Abhängigkeit von Öl als Energielieferant und beugt so Ressourcenkriegen vor. Es sorgt sowohl in unserem Land als auch in Afghanistan für eine umweltverträgliche Stromerzeugung. Wir unterstützen damit die benachteiligte afghanische Landbevölkerung bei Bildung und Ausbildung, die zumeist erst nach Verrichtung der Alltagsgeschäfte in der früh einsetzenden abendlichen Dunkelheit stattfinden können. Und wir tragen zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen bei uns und in Afghanistan bei.«

Trotz des Protestes von Millionen von Menschen rund um den Globus so der Bundessprecher weiter - konnte der Krieg im Irak nicht verhindert werden. Auch daran zeige sich: Der Protest sei wichtig und unabdingbar, reiche jedoch bei weitem nicht aus. Robert Hülsbusch, Koordinator der Energy-for-Peace-Aktion der DFG-VK, meint deshalb: »Die Menschheit braucht eine positive Perspektive und Alternative über diesen Krieg hinaus. Wir benötigen eine Perspektive für eine Weltordnung, die die Lebens- und Sicherheitsinteressen aller Menschen umfasst - im industrialisierten Norden wie im Süden und Osten unseres Planeten.«

Das Engagement rechnet sich: Wer eine der finanziellen Beteiligungen erwirbt, unterstützt damit Frieden, gerechte Entwicklung und Umweltschutz und gewinnt gleichzeitig für sich selbst eine Rendite von ca. 5 % auf die eingebrachte Geldsumme.

- Joachim Thommes, Politscher Geschäftsführer der DFG-VK
- Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK
- Robert Hülsbusch, DFG-VK-Koordinator, Energy for Peace<